World heritage site in Edinburgh, Scotland.

Spotlights

20. Mai 2020

Weltkulturerbestätte jetzt für jedermann zugänglich

CyArk arbeitete mit ICOMOS und Google Arts & Culture zusammen, um fünf Weltkulturerbestätten mit der Hilfe von RealityScan zu bewahren.

Die gemeinnützige Organisation CyArk arbeitete gemeinsam mit ICOMOS, Google Art & Culture und Verantwortlichen dieser Stätten auf der ganzen Welt an der Erstellung einer 3D-Dokumentation von fünf UNESCO-Stätten, die alle vom Klimawandel beeinträchtigt werden.

Wind, steigender Meeresspiegel, höhere Temperaturen usw. wirken sich negativ auf Kulturerbestätten aus. Aus dem Grund wird es immer wichtiger, diese für die Nachwelt zu bewahren. CyArk verwendete RealityScan zur Erfassung der Stätten und veranstaltete einen ausführlichen Workshop, um örtlichen Gemeinschaften beizubringen, wie die Daten erfasst und in der Software verarbeitet werden. Zusammen mit den Daten hat das Team auch Anleitungen veröffentlicht, wie die Daten in RealityScan verarbeitet werden sollten.

Von Rapa Nui im Südpazifik bis zum riesigen Flussdelta in Bangladesch: Der Artikel Heritage on the Edge von Google Arts & Culture beschreibt eingehend die Geschichte von fünf UNESCO-Weltkulturerbestätten und ihrem Kampf gegen Erosion, den Klimawandel und andere Umwelteinflüsse.

Drei Datensätze dieser UNESCO-Stätten – Bagerhat in Bangladesch, Chan Chan in Peru und Kilwa Kisiwani in Tansania – wurden auf Open Heritage 3D veröffentlicht, damit jedermann darauf zugreifen und mit den Quell-Daten arbeiten kann. 

Alle, die mit RealityScan arbeiten möchten, können die Software einfach herunterladen und die lizenzierten Datensätze verwenden. So können Wissbegierige Photogrammetrie selbst erlernen oder anderen beibringen, und sie bekommen Zugang zu verschiedenen Datenerfassungsmethoden wie Laserscans, Drohnenfotografie oder Bodenaufnahmen.

Links zu den lizenzierten Datensätzen: "Wir freuen uns sehr darüber, [RealityScan]-Nutzern den vorlizenzierten Zugang zu den Open Heritage-Daten bieten zu können", sagt John Ristevski, CEO und Vorsitzender von CyArk. "Intern verwenden wir [RealityScan] für die Verarbeitung unserer 3D-Heritage-Daten und sind schon sehr gespannt, was die Community daraus zaubern kann."

Zudem können Nutzer frei neue Ergebnisse basierend auf den Kulturerbestätten erstellen und an neuen Ideen und Lösungen für den Kampf gegen den Klimawandel arbeiten.
Hinweis: Zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels hieß RealityScan noch RealityCapture.