RiVR scan of emergency services kit for virtual training.

Spotlights

18. Februar 2019

RiVR trainiert Feuerwehrleute in VR-Szenarien mit Scans von echter Ausrüstung

Reality in Virtual Reality, ein in Großbritannien ansässiges Unternehmen, will das Training für Rettungsdienste revolutionieren. Ausbildungs- und Schulungsteilnehmer sollen effektiv und sicher in VR lernen können.

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Das in Großbritannien ansässige Unternehmen Reality in Virtual Reality (RiVR) hebt virtuelle Realität auf das nächste Level, indem es maßstabsgetreue VR-Trainingsumgebungen für Rettungsdienste schafft. RiVR hat seine Wurzeln in der Videospieleentwicklung und befindet sich damit in der hervorragenden Lage, überzeugende und immersive VR-Erlebnisse mit dem gewissen Extra zu erschaffen.

RiVRs aktuelles Projekt dreht sich um die Schulung von Brandermittlern mittels fotorealistischer Scans von RealityScan. Alex Harvey, Kreativdirektor von RiVR, sagt, dass der große Vorteil der Schulung und Ausbildung mittels VR verglichen mit traditionellen Methoden in der viel größeren Effektivität des Trainings liege. Dazu sei es noch kostengünstiger und sicherer.

"In VR ist das Gehirn viel empfänglicher für die Geschehnisse um einen herum und die Interaktionen sind realistischer", erklärt er. "VR ist zudem skalierbar. Es ist damit nicht nur ein sehr gutes Trainingswerkzeug, sondern ermöglicht auch Kosteneinsparungen, was bei knappen Kassen ein großer Pluspunkt ist." 
Die Idee, sich auf die Schulung und Ausbildung von Rettungsdiensten zu konzentrieren, kam dem RiVR-Team nach einem Treffen mit Paul Speight von der Feuerwehr Leicestershire auf der Messe "UK Emergency Service" im Jahr 2016. Dort stellte Speight seine 360°-VR-Filme zum Thema Straßensicherheit vor. Ein Jahr später konnte RiVR bereits eine Reihe von Demos auf der Emergency Services Show im NEC in Großbritannien vorstellen.

Neben der engen Zusammenarbeit mit Feuerwehren in Großbritannien arbeitet RiVR auch mit dem Home Office Centre for Applied Science and Technology (CAST) und dem britischen Militär zusammen, um maßgeschneiderte VR-Trainingsprogramme zu entwickeln.
 

Workflow: VR-Training für Brandermittler


In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Leicester unternahm RiVR mehrere Forschungstrips zu verschiedenen Orten, um Innen- und Außenumgebungen zu erfassen. Am Ende kamen so über 1.150 Fotos zusammen. Individuelle Objekte wie Feuerwehrautos und Rettungsausrüstung wurden später in der Nachbearbeitung in die Umgebungen integriert.
RiVR laser scan for emergency training
Die Rekonstruktion eines Einsatzorts in RealityScan wurde zuerst mit normalen Einstellungen vorgenommen. Nach Vervollständigung der Objektdatei und der Texturen kam 3D-Modellierungssoftware zum Einsatz, um das Mesh zu optimieren. Die Umgebung wurde dann in RiVRs Software-Engine importiert, wo Navigationspunkte, interaktive Objekte und die Geräuschkulisse integriert wurden, um ein wirklich überzeugendes VR-Erlebnis zu erschaffen.

Die Verarbeitung der Hauptumgebung in RealityScan dauerte einige Stunden. Die Nachbearbeitung und Optimierung der Umgebung für den Einsatz in einem virtuellen Umfeld fand mit einem HTC Vive statt und dauerte ein ganzes Stück länger.

Harvey sagt dazu, dass die Möglichkeit, solche Umgebungen in wenigen Stunden statt Wochen in VR einsatzbereit zu haben, eine absolute Revolution ist. "Mit RealityScan haben wir solche Umgebungen nicht nur schneller einsatzbereit, sondern die ganze Arbeit daran ist auch leichter und es ist nur noch eine Person nötig und nicht mehr ein ganzes Team", schildert er. "Die Ergebnisse haben dank ihrer hohen Qualität und Detailliertheit fotorealistischen Charakter und wirken nicht so künstlich wie eigens erstellte Assets."
RiVR scan of prone human body for emergency services training.
Die Szene bekommt ihr realistisches Gefühl vor allem dadurch, dass jedes Objekt im Raum wie in der echten Welt aufgehoben, bewegt und untersucht werden kann. Jeder Gegenstand befindet sich exakt an der Position, wo man ihn auch während eines realen Trainings erwarten würde. Während die Schulungs- und Ausbildungsteilnehmenden ihre Untersuchungen durchführen, werden sie gleichzeitig von fachkundigen Ausbildern beurteilt.

Dank VR können die Schulungs- und Ausbildungsteilnehmenden die Umgebung sicher untersuchen und auch Fehler machen, die nicht direkt zu Verletzungen führen. Jedes Szenario kann beliebig oft neu gestartet werden, sodass die Teilnehmenden ausgiebig die Einhaltung bestimmter Richtlinien üben, das Erkennen und Vermeiden von Gefahrenbereichen lernen und den Umgang mit seltenen und gefährlichen Situationen trainieren können.

Das niederländische Unternehmen Manus VR stellte RiVR die Manus-VR-Handschuhe bereit, mit denen physische Objekte in der virtuellen Welt aufgehoben werden können. Die Interaktionen mit realen Objekten unterstützt das Training des Muskelgedächtnisses, da die Trainingsteilnehmenden während des Szenarios das echte Gewicht von Objekten spüren können.
RiVR scan of emergency services kit for virtual training.

Ziele für Rettungsdienste und VR


Ben Hermer, Geschäftsführer von RiVR, sagt, das Unternehmen plant, die Schulung und Ausbildung von Rettungsdiensten zu revolutionieren. Trainingsteilnehmende sollen die Möglichkeit bekommen, an realistischen virtuellen Orten effektiv und sicher trainieren zu können.

"Wir sind von VR felsenfest überzeugt und glauben, dass sie die Zukunft von Schulungen und Ausbildung in allen Branchen ist", erklärt er. "Die Vorzüge und immersive Natur des fotorealistischen Trainings, die Kosteneinsparungen und die umfassende Zugänglichkeit geben VR-Training große Vorteile im Vergleich zu traditionellen Trainingsverfahren."

Über RiVR

Reality in Virtual Reality ist ein führender Entwickler fotorealistischer Erlebnisse in virtueller Realität. Das interdisziplinäre Team besteht aus führenden Köpfen aus unterschiedlichen Branchen, darunter Schulungsexperten, AAA-Spieleentwicklern, früheren Polizisten, Kameraexperten und VR-Technologieexperten.

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